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08 OKT
Samstag, 19:30 Uhr 12. Münchener Bergfilmtage

Donnerstag, 06. Oktober

Reinhard Karl – Wirklich oben bist du nie

Harald Weiß | Konnotat | Deutschland | 113 Min. | deutsch

Reinhard Karl stand 1978 als erster Deutscher auf dem Mount Everest, er hat die Kletterschwierigkeitsskala aus ihrem Sechser -Korsett befreit und neue Wege in Bergfotografie und Alpinliteratur beschritten. Er war Aussteiger und Aufsteiger, konnte und wollte mehr als Autos reparieren, fand im Klettern und Bergsteigen ein Vehikel, in dem und durch das er sich entwickeln konnte. Er lehnte sich auf gegen das traditionelle Bergsteigen, fand eine neue, ungeschönte Sprache für die unheldenhaften Seiten des Alpinismus, entwickelte in seinen Bildern einen neuen Blick auf die Berge. Bis zum Gipfel des Fitz Roy, wo die lange Suche nach seinem Ich zu Ende kam, ehe er wenige Monate später starb. 2021 hätte er seinen 75. Geburtstag gefeiert.

 

Freitag, 07. Oktober 

Schwere-los - Das Leben, ein Pfeifen

Thomas Senf, Daniel Anker | Thomas Senf | Schweiz | 26 Min. | deutsch

Daniel Anker ist eine der stillen Größen des Schweizer Alpinismus. Seine Erstbegehung der schwierigen Route „La vida es silbar“ am Eiger war ein Meilenstein. Jetzt, 20 Jahre später, möchte Daniel die Tour nochmals durchsteigen. Gefühle aus Gegenwart und Vergangenheit vermischen sich mit Sequenzen aus dem kubanischen Film „La vida es silbar“, nach dem er die Tour damals benannte. Wie kann man mit der Vergangenheit umgehen, um frei für die Zukunft zu sein? Eine Geschichte, die zum Nachdenken und Philosophieren anregt.
Der Film wurde beim Bergfilm-Festival Tegernsee 2021 mit einer lobenden Erwähnung ausgezeichnet.

 

The disappearance of Janusz Klarner

Francesizek Berbeka | The Polisch National Film, TV and Theater School, Lodz | Polen | 11 Min. | polnisch/UT englisch

1939 erreichte der polnische Bergsteiger den Ostgipfel der Nanda Devi im Himalaya. Alles, was später geschah, scheint davon bestimmt. Die Lawine an Ereignissen kommt in den Erinnerungen wie ein schrecklicher Traum zurück. Ein Tabubruch kann in einem Land, das im Kommunismus wiedergeboren ist, nicht vergessen werden. Der junge polnische Filmemacher Franciszk Berbeka hat darüber
einen spannenden, mit mystischen Elementen versehenen Schwarz-Weiß-Film produziert – ein idealer Film für ein Festival.Der Film wird auch beim Bergfilm-Festival Tegernsee 2022 gezeigt.

 

Wallride

Tom Dauer, Stefan Glowacz | Glowacz GmbH | Deutschland | 47 Min. | deutsch

Ein halbes Jahr nach einer Herz-Operation eine Parforce-Tour durch die Alpen unternehmen? Dabei in gut zwei Monaten mit dem Rad 2274 Kilometer und 46184 Höhenmeter bewältigen, dazu drei Erstbegehungen durch große Wände? Das Vorhaben von Stefan Glowacz, Deutschlands Spitzenkletterer und Profi-Abenteurer, war ebenso ehrgeizig wie kühn. Mit seinem jungen Partner, dem als Ninja Warrior erfolgreichen Philipp Hans, macht er sich auf den Weg. Schon bald zeigt sich, dass so ein Projekt trotz monatelanger Vorbereitungen nicht nach Plan läuft – anders wäre es wohl kein Abenteuer. Dennoch meint Stefan Glowacz im Rückblick:
„Dieser Wallride war die Erfüllung eines Kindheitstraums“. Der Film wird auch beim Bergfilm-Festival Tegernsee 2022 gezeigt.

 

Samstag, 08. Oktober 

 

Sophie Lavaud – Lady 8000

Lisa Röösli | RTS Radio Television Suisse | Schweiz | 93 Min. | französisch/ deutsche „Voice Over“

Sophie Lavaud hat 11 der 14 höchsten Gipfel der Welt bestiegen und könnte die erste Schweizerin sein, der es gelingt, auf allen Achttausendern zu stehen. 1968 in Lausanne geboren, war ihr die Freude an der Bergsteigerei nicht in die Wiege gelegt: erst eine Tour auf den Montblanc weckte 2004 ihren Ehrgeiz, höhere Gipfel zu besteigen. 2012 stand sie dann auf ihrem ersten Achttausender, und von da an nahm sie sich der Reihe nach die Gipfelriesen im Himalaya und Karakorum vor. Am Dhaulagiri scheiterte sie zweimal, bevor sie endlich den Gipfel erreichte.

Der Film wird auch beim Bergfilm-Festival Tegernsee 2022 gezeigt.

 

El Gran Hito (Der große Meilenstein)

Ignasi López Fàbregas | Ana Benigna Vega Pérez | Spanien | 12 Min. | ohne Sprache

Die Geschichte dieses Animationsfilms erzählt von unterschiedlichen alpinistischen Herangehensweisen. Da ist der gut betuchte Bergsteiger, dessen Hobby es ist, die höchsten Gipfel zu „sammeln“. Einer fehlt ihm noch, ein Berg mit einem unerreichbaren Felsturm. Er will diesen Gipfel erreichen, koste es, was es wolle.
Und da ist eine Frau, die genug davon hat, im Tal auf die Rückkehr ihres Mannes von dessen Bergabenteuern zu warten.
Sie bricht selbst auf, wählt eine einfachere Route. Als Frau muss sie jedoch mit ganz anderen Hindernissen kämpfen. Unterwegs verknüpfen sich die Schicksale des Gipfelstürmers und der ebenso mutigen wie entschlossenen Dame.Der Film erhielt in Tegernsee 2021 den „Preis für den besonderen Film“.

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