Ticket-Seite des Kulturverein forum2

Der von der Landeshauptstadt München geförderte Kulturverein "forum2" liegt inmitten des schönen Olympiadorfs im Münchner Stadtteil Milbertshofen.

Sein Domizil ist das ehemalige Kino der Olympiasportler 1972. Eine große Kinoleinwand, professionelle Vorführtechnik, eine ansteigende Bestuhlung für 88 Besucher, eine Galerie mit zusätzlicher loser Bestuhlung und nicht zuletzt eine anerkannt gute Akustik verleihen dem Saal eine besondere Eignung für Veranstaltungen in kleinerem Rahmen.

Aus der Gründungsidee von 1979, Treffpunkt lebendiger Kunst und Kultur sowie Ort kreativer Begegnung für die 6.000 Bewohner des Olympiadorfes zu sein, ist längst mehr geworden: Das Programmangebot mit den Schwerpunkten Freizeitkunst, Kino, Jazz und Theater zieht zunehmend auch Besucher anderer Stadtteile an.

Weiterführende Infos zum Verein und den kostenlosen Aktivitäten unserer Gruppen gibt es unter: www.kultur-forum2.de

Spielplan

06 JAN
Freitag, 19:30 Kino: In einem Land, das es nicht mehr gibt.

Regisseurin Aelrun Goette („Die Kinder sind tot“) bietet mit „In einem Land, das es nicht mehr gibt“ einen seltenen filmischen Exkurs in die Modewelt der DDR. In der VHB Exquisit entstanden – für DDR-Bürger*innen – exklusive und teure Mode, die jedoch mit heutigen Modestandards keinen Halt fanden. Die Sibylle galt als die Modezeitschrift in der DDR und wurde erst 1995 eingestellt und die Modeschöpfer*innen mussten aus wenigen Stoffen viel zaubern.Goette modelte selbst kurz vor der Wende in der DDR, kennt die Welt wie keine zweite. Der Film „In einem Land, das es nicht mehr gibt“ basiert auf wahren Begebenheiten.In der Hauptrolle der freiheitssuchenden Suzie ist Newcomerin Marlene Burow („Kitz“) zu sehen. An ihrer Seite geben Stars wie Sabin Tambrea („Narziss und Goldmund“), David Schütter („Barbaren“), Claudia Michelsen („Das Ende der Wahrheit“) und Peter Schneider („Dark“) ihr Stelldichein. (kino.de)

Künstler & weitere Termine
Tickets ab 4,00 €
20 JAN
Freitag, 19:30 Kino: Ticket ins Paradies

„Ticket ins Paradies“ – Hintergründe, Besetzung, KinostartDie letzte romantische Komödie von Julia Roberts liegt über 20 Jahre zurück, doch nun ist der „Pretty  Woman“- und „Notting Hill“-Star an der Seite von niemand Geringerem als George Clooney, dessen Partnerin sie bereits in „Ocean’s Eleven“ spielte, zu sehen. „Ticket ins Paradies“ wurde zwar nicht an den Stränden von Bali, sondern im australischen Queensland gedreht, das Gefühl von einer zweiten Chance versprüht der Film jedoch allemal. Schon mit „Mamma Mia: Here We Go Again“ bewies Regisseur Ol Parker sein Gespür für einen unbeschwerten Gute-Laune-Filme mit romantischem Flair. Gemeinsam mit Daniel Pipski („A Teacher“) arbeitete er am Drehbuch. Für Roberts und Clooney muss es eine Fügung gewesen sein, bemerkten sie bereits beim Skript, dass der jeweils andere der perfekte Filmpartner für die Rolle sei. (kino.de)

Künstler & weitere Termine
Tickets ab 4,00 €
27 JAN
Freitag, 20:00 Polizei

"Werden Sie Mitglied bei den Sicherheitskräften des Regenten und seines Infanten!

Bei uns gibt es immer etwas zu tun!
Bekämpfen sie Staatsfeinde, gegnerische Agenten und andere feindliche Subjekte.
Ausspähen von Oppositionellen!
Mitten in der Nacht Razzien durchführen und Dissidenten festnehmen!
Stundenlange Verhöre!
Provozieren Sie harmlose Bürger stattsfeindliche Äusserungen zu machen und verhaften Sie sie dann!
So schaffen Sie sich ihre Arbeit selbst.

Ein gutes Gehalt, beste Aufstiegschancen und lebenslange Beschäftigung sind garantiert.
Ausserdem haben Sie das sichere Gefühl, immer auf der richtigen Seite zu stehen.
Eine Arbeit, die Ihrem Leben Sinn gibt.
Kommen Sie zur Staatssicherheit, zur Polizei und zur Geheimpolizei des Regenten und seines Infanten!"

So könnte eine Stellenanzeige in einem totalitären Staat lauten. Aber was, wenn der letzte Staatsfeind die Unterwerfungserklärung unterzeichnet hat? Wenn sich kein Untertan mehr zu regierungskritischen Aussagen hinreissen lässt? Was, wenn plötzlich alle nur noch dem Herrscher zujubeln? Wenn die Gefängnisse leer sind? Was dann?

Müssen die Sicherheitskräfte dann die Uniform gegen eine Freizeitjacke eintauschen? Müssen sie durch Wälder und Auen streifen um Frösche und Bachstelzen zu verhaften?
Aber ist das überhaupt eine sinnvolle und würdige Aufgabe für eine Fachkraft im Bereich Staatssicherheit?

Als der Polizeipräsident mit diesem Alptraumszenario konfrontiert wird, setzt er kreative Energien frei.

Das Stück wurden von Slavomir Mrozek 1956 geschrieben, und liest sich wie ein höhnischer Kommentar auf die Zustände in allen autoritär regierten Ländern. Es war in der ehemaligen DDR bis zuletzt verboten. Angesichts augenblicklicher weltpolitischer Entwicklungen scheint das Stück aktueller zu sein denn je.

Tickets ab 12,00 €
28 JAN
Samstag, 20:00 Polizei

"Werden Sie Mitglied bei den Sicherheitskräften des Regenten und seines Infanten!

Bei uns gibt es immer etwas zu tun!
Bekämpfen sie Staatsfeinde, gegnerische Agenten und andere feindliche Subjekte.
Ausspähen von Oppositionellen!
Mitten in der Nacht Razzien durchführen und Dissidenten festnehmen!
Stundenlange Verhöre!
Provozieren Sie harmlose Bürger stattsfeindliche Äusserungen zu machen und verhaften Sie sie dann!
So schaffen Sie sich ihre Arbeit selbst.

Ein gutes Gehalt, beste Aufstiegschancen und lebenslange Beschäftigung sind garantiert.
Ausserdem haben Sie das sichere Gefühl, immer auf der richtigen Seite zu stehen.
Eine Arbeit, die Ihrem Leben Sinn gibt.
Kommen Sie zur Staatssicherheit, zur Polizei und zur Geheimpolizei des Regenten und seines Infanten!"

So könnte eine Stellenanzeige in einem totalitären Staat lauten. Aber was, wenn der letzte Staatsfeind die Unterwerfungserklärung unterzeichnet hat? Wenn sich kein Untertan mehr zu regierungskritischen Aussagen hinreissen lässt? Was, wenn plötzlich alle nur noch dem Herrscher zujubeln? Wenn die Gefängnisse leer sind? Was dann?

Müssen die Sicherheitskräfte dann die Uniform gegen eine Freizeitjacke eintauschen? Müssen sie durch Wälder und Auen streifen um Frösche und Bachstelzen zu verhaften?
Aber ist das überhaupt eine sinnvolle und würdige Aufgabe für eine Fachkraft im Bereich Staatssicherheit?

Als der Polizeipräsident mit diesem Alptraumszenario konfrontiert wird, setzt er kreative Energien frei.

Das Stück wurden von Slavomir Mrozek 1956 geschrieben, und liest sich wie ein höhnischer Kommentar auf die Zustände in allen autoritär regierten Ländern. Es war in der ehemaligen DDR bis zuletzt verboten. Angesichts augenblicklicher weltpolitischer Entwicklungen scheint das Stück aktueller zu sein denn je.

Tickets ab 12,00 €

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